Start Aktuelle Ausgabe Jack Russell Terrier – der schneidige Jäger im großen Rasseportrait

Jack Russell Terrier – der schneidige Jäger im großen Rasseportrait

Ob im Wald auf der Jagd, im Reitstall zwischen den Pferdebeinen herumflitzend oder einfach zu Hause als Familienhund – der Jack Russell ist äußerst vielseitig einsetzbar. Wie ein kleiner süßer, unschuldiger Hund mit seinen kurze Beinen und der spitzen Schnauze sieht der Jack Russell Terrier aus. Dabei verbirgt sich ein zähes, hartnäckiges und äußerst robustes Wesen unter dem weißen Fell, welches mit braunen, beigen oder schwarzen Flecken gezeichnet ist. Man sieht diesen Hund entweder mit einem kurzem Fell, oder einem rauen in alle Richtungen abstehenden Haarkleid. Dieser kleine Gefährte ist wirklich eine kleine Spürnase. Mit einem starken eigenen Charakter gesegnet und bestens für die Jagd geeignet.

(c) iStockPhoto.com

Den Ursprung des kleinen, mutigen und selbstbewussten Terriers findet man in England. Namensgeber und Urzüchter dieser Rasse war ein Pfarrer mit dem Namen John (Jack) Russell, welcher die Rasse aus der des Foxterriers speziell für seine Leidenschaft, die Jagd, züchtete.

Als Ende des 19. Jahrhunderts der Rotfuchs in Australien eingeführt wurde und sich dort schnell verbreitet, wurde daraufhin der Foxterrier aus England nach Australien importiert. Zudem kamen mit der Zeit auch andere Hunde nach Australien, unter anderem Nachkommen des Pfarrers und Züchters John Russells.

Aus der Zucht des Pfarrers entwickelten sich zwei verschiedene Hundetypen mit in ihren Grundzügen ähnlichen Standards. Diese hatten jedoch einige Unterschiede, vor allem in der Größe und den Proportionen. Die eine Ursprungsrasse wurde größer, quadratischer gebaut und als der „Parson Russell Terrier“ bekannt, der kleinere, etwas länger proportionierte Hund ist der „Jack Russell Terrier“. Die Hunde wurden in Australien auf eine passende Widerristhöhe gezüchtet, damit sie gut in den Fuchsbau eindringen konnten. So kam es dazu, dass in Australien ein offizieller Jack Russell Terrier Klub gegründet wurde und die Rasse und deren Name rechtlich anerkannt wurde.

Aussehen

„Zuerst einmal ist ihre Grundfarbe weiß, mit nur einem braunen Fleck über jedem Auge und Ohr und einem Fleck, nicht größer als ein Penny, auf der Schwanzwurzel. Das Fell ist dicht anliegend und eine geringfügige Rauheit schützt ihren Körper vor Nässe und Kälte. Dieses Fell hat aber keinerlei Ähnlichkeit mit dem langen, rauhaarigen Fell eines Scotchterriers. Die Beine sind pfeilgerade, die Pfoten perfekt. Die Lenden und die Gestalt des ganzen Rahmens weisen auf Unerschrockenheit und Ausdauer hin, während die Größe und Höhe dem einer ausgewachsenen Füchsin entsprechen.“ – E.W.L.Davies: Memoir of the Reverend John Russell and his Out-Door-Life

Laut FCI (Fédération Cynologique Internationale), welcher die Weltorganisation der Kynologie ist, sollte die ideale Größe des Jack Russell Terriers 25 bis 30 Zentimeter betragen. Sein Haar trägt er entweder glatt, rauh- oder stichelhaarig. Bei der Farbe des Jack Russell Terriers muss weiß vorherrschen und mit schwarzen und- oder lohfarbenen Abzeichen in allen Schattierungen vom hellsten bis hin zum sattesten Loh (Kastanienbraun) versehen sein.

Zu bemerken ist, dass diese Rasse insgesamt länger als hoch ist und einen rechteckigen Körper hat. Die Tiefe des Körpers vom Widerrist bis zur Unterseite des vorderen Brustkorbs, sollte gleich der Länge der Vorderläufe vom Ellenbogen bis zum Boden sein.

Rassetypische Charaktereigenschaften

Wie viele kleine Hunde, fühlt sich auch der Jack Russell Terrier wie ein großer. Er ist ein sehr lebhafter, wachsamer, aktiver Hund mit durchdringendem, intelligentem Ausdruck. Man kann ihn als kühn und furchtlos, freundlich mit ruhigem Selbstvertrauen betiteln.
Der Jack Russell Terrier lässt sich neben seinem Ursprung als Jagdhund auch gut als Familienhund halten.

Den ganzen Artikel findest du in Ausgabe 05/2021 .

 

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