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Welpenschule – bereit für den Ernst des Lebens

Mit der Welpenschule legen Sie den Grundstein für einen gut sozialisierten, souveränen Hund. Aus diesem Grund will der richtige Kurs besonders gründlich ausgewählt sein, da negative Erfahrungen weitreichende Folgen haben können. Verena Nerat bietet Ihnen einen kleinen Leitfaden, woran Sie eine gute Welpenschule erkennen.

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welpenbullysWozu die Welpenschule

Mit der Welpenschule ist es wie mit sicheren Sportwetten Tipps – eine Garantie gibt es nicht, doch wer einige Punkte beachtet, wird Erfolg haben. Die Welpen lernen viele wichtige Verhaltensweisen im Spiel und im Umgang mit gleichaltrigen Artgenossen. Wir Zweibeiner können ihm nur eingeschränkt bieten, was er in der wichtigen Prägungsphase alles lernen sollte. Und hier kommen wir nun zur Wichtigkeit einer Welpenschule, denn in dieser haben die Welpen die Möglichkeit, im Umgang mit gleichaltrigen Artgenossen spielerisch zu lernen, wie man sich unter Hunden verständigt, wie man sich zu benehmen hat und vieles mehr.

welpenDie optimale Welpenschule

Der wichtigste Teil soll das kontrollierte, freie Spiel sein, um dabei die Körpersprache der anderen Welpen zu lernen, diese richtig einschätzen und angemessen reagieren zu können. Deshalb ist es auch ganz wichtig, dass die Gruppen gemischt sind, denn die Körpersprache der verschiedenen kleineren und größeren Rassen muss ein Welpe wie eine Fremdsprache lernen. So kommt es dann im späteren Leben zu weniger Missverständnissen. Ein Zwergpinscher muss lernen, dass er auch vor einem Rottweiler keine Angst haben muss und umgekehrt muss ein Dobermann lernen, dass er sich im Spiel mit einem kleineren Artgenossen etwas dosieren muss, um diesem nicht wehzutun.

Die Welpenschule ist der wichtigste Kurs im Leben eines Hundes!
Er fällt in eine Phase seines Lebens, in der sich vieles verändert und die Kleinen all die Dinge lernen müssen, die sie ihr Leben lang begleiten werden. In dieser Zeit werden viele Weichen gestellt und wenn Ihr Welpe genügend Möglichkeiten hat, sich optimal zu entwickeln und auf möglichst viele Dinge positiv und wohldosiert sozialisiert zu werden, ist er bestmöglich auf sein weiteres Leben zusammen mit seinem Menschen vorbereitet.

Aber umgekehrt gilt auch, dass man sich durch eine schlecht geführte Welpengruppe mehr kaputt machen kann, als sie nützt. In diesem Fall gilt eher der Ratschlag „Besser keine als eine schlechte Welpenschule besuchen.“