Gesundheit

Gefahr Magendrehung

Die besonders von Haltern großer Hunderassen gefürchtete Magendrehung führt ohne sofortige Operation zum Tod des Hundes. Sieht man sich den Verlauf der Magendrehung genauer an, wird klar, warum nur ein sofortiges Handeln des Hundehalters sowie eine optimale Erstversorgung durch den Tierarzt lebensrettend sein kann.

 

Der Magen des Hundes dreht sich hierbei um die eigene Achse, was das völlige Abschnüren von ankommenden und abgehenden Blutgefäßen sowie des an den Magen angrenzenden Darmabschnitts und der Speiseröhre zur Folge hat. Durch den abgedrehten Magen können Gase nicht weiter entweichen, weshalb der Hund aufgebläht wirkt und der Bauch spürbar härter wird.

 

Leider ist selbst eine Operation kein Garant dafür, dass der Hund überlebt. Häufig sterben betroffene Tiere innerhalb der ersten zwei Tage nach der OP an einer Blutvergiftung oder an Herzversagen. Entscheidend ist in den (beiden) Folgetagen darauf zu achten, dass der Hund keinerlei Nahrung zu sich nimmt.

Anzeichen/Symptome

Große Rassen sind häufiger betroffen als kleinere.

Katja G. schreibt in der YOUR DOG Forum-Gruppe auf Facebook, dass beide Hunde direkt nach dem Essen keine Ruhe fanden und sich nicht hinlegen konnten. „Für jemanden, der seinen Hund kennt, ist es absolut nicht zu übersehen, dass da was Gröberes nicht stimmt“, schildert sie die ersten Anzeichen.

 

Im weiteren Verlauf ist es dem Hund nicht möglich Wasser zu saufen, außerdem wird er innerhalb kürzester Zeit schwächer und regelrecht apathisch.

Ursachen

Was eine Magendrehung letztlich auslöst bzw. welche Risikofaktoren es gibt, darüber herrscht noch relativ große Uneinigkeit. Während lange zu große Mengen an Futter sowie zu hastiges Schlingen oder zu wildes Spielen nach der Nahrungsaufnahme als auslösende Faktoren galten, widerlegten dies neuere Studien, wonach auch Hunde mit leerem Magen oder während der Nachtruhe eine Magendrehung erlitten.