Ernährung

7 Qualitätskriterien für Fertigfutter

Der Trend, sich gesund zu ernähren, betrifft mittlerweile nicht mehr nur die menschliche Ernährung. In den letzten Jahrzehnten sind die früheren Haus- und Hofhunde zu wichtigen Familienmitgliedern geworden. Viele Menschen verbringen einen Großteil ihrer Freizeit mit dem vierbeinigen Begleiter und umso wichtiger ist es deshalb auch, den Liebling möglichst lange fit und gesund zu halten.

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Das Futter spielt hier – zurecht – eine sehr große Rolle, das haben auch die Futtermittelhersteller erkannt. Der Markt boomt, das Angebot ist mittlerweile so groß, dass man es als Besitzer schwer hat ein passendes Fertigfutter für seinen Hund zu finden.

Die 7 Kriterien

1) Fleisch- und tierische Nebenerzeugnisse
Vor allem auf Nassfutterdosen, aber auch auf Etiketten von Trockenfutter findet man in der Zusammensetzung bei vielen Herstellern die Gruppe „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“. Futtermittelhersteller müssen auf den Etiketten die Zusammensetzung des Futters in absteigender Reihenfolge des Gewichts angeben, es ist ihnen aber erlaubt, die Inhaltsstoffe in gewisse Produktgruppen zusammenzufassen. So wird es für den Besitzer relativ unübersichtlich, was die Zusammensetzung betrifft. In der Gruppe „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ sind sowohl Fleisch als auch Innereien und andere Produkte der Schlachtung wie Knochen enthalten. An sich ist gegen tierische Nebenerzeugnisse nichts einzuwenden, sofern es sich um für den Hund wertvolle Bestandteile wie z.B. Leber, Herz und Pansen handelt. Aufgrund der Unübersichtlichkeit für den Konsumenten ist die Wahl eines Futters, bei dem die Inhaltsstoffe nicht in Produktgruppen zusammengefasst sind, sondern einzeln angegeben werden (z.B. 30 % Rindfleisch, 15 % Pansen, 5 % Rinderherz, …),  zu empfehlen.

2) Frischfleisch oder Fleischmehl
Oft wird mit einem hohen Frischfleischanteil für die Qualität des Futters geworben. Viele Besitzer greifen lieber zu einem Futter, das kein Fleischmehl, dafür aber einen hohen Frischfleischanteil enthält. Bei der Herstellung von Trockenfutter werden aber alle tierischen Bestandteile erhitzt und das Wasser wird ihnen entzogen. So bleiben von 60 % Frischfleisch nur ca. 20 % getrocknetes Fleisch übrig und im Endeffekt enthält dieses Futter dann weniger Fleisch als ein Futter, das mit einem Fleischmehlanteil von 25 % wirbt. Es ist also manchmal nicht so einfach zu beurteilen, wie viel Fleisch eine einzelne Krokette dann wirklich enthält. Fleischmehl (z.b. Geflügelfleischmehl) ist eine sehr gute Proteinquelle. Im Gegensatz zu Tiermehl (also z.B. Geflügelmehl) wird als Ausgangsprodukt Fleisch verwendet, während beim Tiermehl der gesamte Schlachtkörper (aber ohne Federn oder Fell bzw. Gedärmen bei Großtieren) Verwendung findet.

Die anderen Punkte, sowie den ganzen Artikel findest du in Ausgabe 02/2016 .