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Diensthunde – Hunde mit Berufen

(c) iStockPhoto.com

Zahlreiche Hunde versehen als Diensthunde tagtäglich wichtige Aufgaben in unterschiedlichsten Formen. Für uns ist es Alltag morgens aufzustehen, sich fertig zu machen und zur Arbeit zu fahren. Da die verschiedenen Berufsfelder so unterschiedlich sind wie der Mensch selbst, ist dies natürlich an die verschiedensten Gegebenheiten geknüpft – je nachdem, welchem Beruf wir nachgehen, körperlich harter Tätigkeit, im Büro sitzen, lehren, selbst lernen, pflegen, operieren oder reinigen – jeder Job hat seine Regeln, Qualifikationen, Schwierigkeiten. Und so verhält es sich auch mit den vielen Berufsfeldern, die eine Zusammenarbeit mit Hunden vorsehen.

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Die meisten von uns haben einen Hund, weil er zur Familie gehört. Wir gehen mit ihm spazieren, liegen gemeinsam auf der Couch, gemütlich im Garten, er spielt mit den Kindern und bringt uns jeden Tag zum Lachen. Auch meine Hunde sind immer an meiner Seite, gehören zur Familie, und sind fixer Bestandteil meines Lebens.

Der Hund als Sportpartner

Neben Familienmitgliedern sind unsere Hunde auch noch unsere Partner im Sport. Wir bilden sie von Tag eins an aus, geben ihnen eine gute Grundlage, den gewählten Sport gemeinsam bestmöglich ausüben zu können, Muskelaufbau, regelmäßige therapeutische Behandlungen und Massagen inklusive. Wir legen Prüfungen ab, gewinnen viele Medaillen und Pokale. Der Hund dagegen möchte einfach beschäftigt werden und freut sich über die Aufmerksamkeit seines Hundeführers. Es geht um nichts, außer dem gemeinsamen Spaß.

Der Hund mit Job

Anders sieht es jedoch aus, wenn unser Hund selbst einem Job nachgeht. Natürlich in Verbindung mit seinem Hundeführer. Sei es als Diensthund beim Bundesheer oder der Polizei, als Rettungshund im Einsatz, Assistenzhund im Dienste des Menschen, aber auch Therapiehunde in Alten- oder Pflegeheimen, an Schulen oder Kindergärten.

All diese Hunde werden besonders bewusst ausgewählt – je nach Einsatzgebiet – bestmöglich aufgezogen und auf ihren Job, der oft mit großer Verantwortung verbunden ist, vorbereitet. Hier geht es um etwas mehr als die Wettkampflust des Menschen – hier muss man besonders präzise ausbilden & sich bewusst sein, welche Verantwortung damit einhergeht.

Der Hund beim Heer

Beim österreichischen Bundesheer werden, je nach Einsatzort, duale Ausbildungen für die Diensthunde angestrebt. Schutz- und Suchhunde werden hier, je nach Dienststelle, ausgebildet, aber auch im Rettungshundebereich für nationale und internationale Einsätze. Egal ob selbst gezüchtet und/oder von Welpen an, oder erst später angekauft und an die in Ausbildung befindlichen Diensthundeführer nach erster Prüfung übergeben, um ihre Diensthundeprüfung gemeinsam zu bestehen.

Jährliche Überprüfungen haben die Hunde mit ihren Hundeführern zu absolvieren und zumindest monatliche Trainings, um ihren Job, sei es an der Grenze, bei der Bewachung, bei Katastropheneinsätzen, auf Veranstaltungen oder in den Kasernen als Drogensuchhunde, um nur einige Beispiele zu nennen, bestmöglich und verlässlich erfüllen zu können.

Der Hund bei der Polizei

Auch im Einsatz bei der österreichischen Polizei werden die Diensthunde von Welpen an, oder auch ältere Hunde, je nach Einsatzgebiet ausgebildet. Seien es Einsatzhunde (Schutzhunde), Zugriffshunde, Drogenspürhunde, oder Suchhunde. Gutes Wesen, Klarheit in der Ausbildung, Nervenstärke des Hundes und viel Wissen von Ausbildner und Hundeführer begünstigen eine erfolgreiche Ausbildung und dass sich der Hundeführer im Ernstfall auf seinen Hund verlassen kann in jeder Situation.

Die Ausbildung eines Diensthundes dauert je nach Einsatzgebiet mehr oder weniger lange, regelmäßige Überprüfungen müssen auch hier durchlaufen werden, und der Hund geht mit bei seinem Hundeführer, wo er auch lebt, in Pension.

Der Hund beim Zoll & Security

Auch beim Zoll werden Hunde vor allem als Drogen- oder Waffenspürhunde eingesetzt, aber auch bei privaten Firmen am Flughafen oder im Security Einsatz bei Veranstaltungen und Festivals. Grenzschutz, Schutz von Stars, Verhinderung von Eskalationen und Gewalt. Hier wirken Diensthunde oft besondere Wunder.

Der Hund bei der Rettung

Verschiedenste Rettungshundeorganisationen bilden in Österreich Hunde zum Einsatz bei der Menschensuche, nach Unfällen, Erdbeben oder anderen Katastrophen wie Terroranschlägen oder auch Kriegseinsätzen aus. Auch hier haben sich über die Jahre verschiedene Einsatzmöglichkeiten ergeben. Neben der klassischen Flächen- und Trümmersuche kommen die Rettungshunde auch auf der Fährte, in der Wasserrettung und dem Mantrailing zum Einsatz. Ausbildung und Weiterbildung stehen auch hier an oberster Stelle.

Regelmäßige Schulungen, Einsatzübungen, und Zusatzausbildungen, sei es dem Abseilen, der Schulung am Ortungsgerät oder Hubschraubereinsatz gehören zum Leben eines Hundeführers bei den meist gemeinnützigen und freiwilligen Organisationen dazu. Gern gesehener Gast bei Veranstaltungen und Vorführungen und vielfach unterstützt, leben diese Organisationen meist alleine von ihren Mitgliedern und Spenden.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der YOUR DOG ePaper Ausgabe 06/2022.

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