Start Hund Gesundheit Ratgeber Hundeernährung: Das Hundefutter an die Rasse anpassen!

Ratgeber Hundeernährung: Das Hundefutter an die Rasse anpassen!

Wer seinen Hund vital und artgerecht ernähren möchte, sollte das aktuelle Hundefutter vielleicht einmal unter die Lupe nehmen. Denn die richtige Ernährung für Hunde hängt nicht nur von der Größe des Vierbeiners ab, sondern ist auch die Rasse gebunden. So benötigen nicht nur kleine Hunde ein komplett anderes Futter als große Hunde. Genauso verhält es sich mit dem charakteristischen Wesen von Hunden. Vierbeiner, die einen großen Spieltrieb haben, benötigen sehr energiereiche Nahrung, während Hunde mit einem gemächlichen Charakter keinen zusätzlichen Energieschub durch extra Eiweiß oder Kohlenhydraten benötigen.


Es gibt einige Hunderassen, welche dazu neigen einen sensiblen Magen-Darm-Trakt zu haben, so dass hier schwerverdauliches Futter ernsthafte gesundheitliche Folgen haben kann. Verdauungsprobleme sind demnach ein häufiger Grund, warum Herrchen und Frauchen ein besonderes Auge auf die Wahl der Hundeernährung werfen sollten. Wir haben Ihnen im Folgenden einen Ratgeber entworfen und verraten Ihnen, welches Hundefutter für welche Hunderassen am besten geeignet ist. So erfahren Sie hier alles zur artgerechten Hundeernährung verschiedener Hunderassen!

Zwergpudel: Hoher Energiegrad bedarf besonderer Ernährung

Die meisten Hundehalter eines Zwergpudels können bestätigen, dass ihr Vierbeiner einen hohen Energiegrad und sehr ausgeprägten Spieltrieb hat. Zu den Infos für die optimale Haltung eines Zwergpudels gehört demnach auch eine artgerechte Ernährung. So benötigen Zwergpudel vor allem in jungen Jahren mehr Futterrationen über den Tag verteilt, als im ausgewachsenen Zustand. Demnach sollte man das erste halbe Jahr nach der Geburt täglich vier Portionen Hundefutter an den Zwergpudel verteilen. Diese Hunderasse bevorzugt es zudem einen ungestörten Fütterungsplatz vorzufinden, ebenso sollte das Hundefutter immer zu festen Zeiten ausgegeben werden, so dass sich der Hund einen Rhythmus zur optimalen Verdauung aufbauen kann. Snacks und andere Leckerlies sollten gerade im ausgewachsenen Alter immer zur täglichen Futterration eingerechnet werden, um ein Übergewicht beim Zwergpudel zu verhindern.

Beagle: Ausgewogene Ernährung in hoher Qualität ist gefragt

Der Beagle ist ein sehr beliebter Familienhund. So fragen sich viele Hundehalter, welches Futter für einen Beagle das Richtige ist, um die Gesundheit des Tieres zu fördern. Das Fressverhalten dieser Hunderasse hat seinen Ursprung als Meute- und Jagdhund. So benötigen Beagles nicht nur mehr Auslauf und Beschäftigung als andere Hunderassen, sondern auch das richtige Futter. Hier können Hundehalter unterschiedliche Futterarten sehr gut miteinander kombinieren. Der Anteil von Nassfutter sollte dabei etwas höher sein als der von Trockenfutter. Für zwischendurch empfehlen sich kalorienarme Snacks oder trockene Leckerlies. Außerdem vertragen die meisten Beagles ausschließlich hochwertiges Hundefutter. So kann es durchaus vorkommen, dass diese Hunderasse einen vollen Napf stehen lässt, wenn die Qualität nicht ausreichend ist.

Labrador: Großer Hund mit gesundem Hunger!

Ein Labrador wird im Durchschnitt 12 Jahre alt und erreicht dieses hohe Alter vor allem durch einen gesunden Ernährungsplan seiner Besitzer. Denn ein ausgewachsener Labrador wiegt circa 35 Kilogramm und ist sehr muskulös. Mit dieser Hunderasse kann man spielen, rennen und toben – ob im Park, am See oder im Meer. Dementsprechend groß ist auch der Hunger der Hunde. Um die schlanke Linie dieser Hunderasse zu fördern, empfiehlt sich eine proteinreiche Ernährung. Durch Biotin-Zusätzen und Vitamine im Hundefutter gelingt es zudem das Fell gesund zu halten und Gelenkprobleme vorzubeugen. Auch Glucosamin im Futter ist sinnvoll, um rassentypische Krankheiten beim Labrador gar nicht erst zum Problem werden zu lassen.

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