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Der Hund und das Alter – ein angenehmer Lebensabend

Ein Hundeleben dauert, je nach Rasse, zwischen 10 und 15 Jahren. Für den Hundehalter vergeht die Zeit dabei wie im Flug. Gerade hat einen der Welpe noch mit seinen treuen Augen angeschaut, schon muss man sich damit abfinden, dass der Begleiter nicht mehr der agilste ist und nicht mehr die größte Lust auf Herumtollen und Spielen hat.

Hunde, die ein bestimmtes Alter erreichen, haben etwas andere Bedürfnisse als die jungen Wilden, die alles dafür tun würden, um die Aufmerksamkeit des Herrchens oder des Frauchens zu erregen. Je älter der Hund wird, desto mehr ist es die Aufgabe des Menschen, für dessen Komfort und seine Gesundheit zu sorgen. Ist dem Vierbeiner die Lust an der Bewegung abhandengekommen, so müssen die nötigen Schritte eingeleitet werden, um Übergewicht beim Hund vorzubeugen. Das ist nur eines von vielen Beispielen für die Dinge, die wichtig werden, sobald der Hund in ein persönliches Rentenalter eintritt.

Verletzungen und Überbelastung vermeiden

Oftmals wollen es die Hunde selbst nicht wahrhaben, dass die Zeit des Herumtollens vorbei ist. Hundehalter müssen genau darauf achten, dass sie vom Tier nur noch das verlangen, wozu dieses im Alter befähigt ist. Gerade im fortgeschrittenen Alter lohnt es sich sowohl für den Hund als auch den Halter, wenn eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen wird – je jünger das Tier ist, umso günstiger sind die Versicherungen, außerdem muss das maximale Versicherungs-Eintrittsalter beachtet werden. Das Risiko einer Erkrankung und sogar von typischen Operationen bei Hunden steigt im Alter deutlich an. Niemand möchte in die Situation kommen, in der zu entscheiden ist, ob sich die teure Operation beim Tier noch lohnt oder nicht. Wie auch beim Menschen, muss alles dafür getan werden, den Hund in Würde altern zu lassen.

Kaum jemand wird sich für einen Welpen entscheiden, nur weil dieser einer der Rassen, die am ältesten werden, angehört. Aufgrund dessen muss genau darauf geachtet werden, wann der Hund die ersten Anzeichen für einen vorangeschrittenen Alterungsprozess zeigt. Große Hunde haben eine durchschnittlich niedrigere Lebenserwartung als kleine Hunde. Außerdem müssen Halter darauf achten, dass bei größeren Hunden im Alter die Verletzungsanfälligkeit deutlich zunimmt.
Mit der Abnutzung der Gelenke kommt es gerade bei großen Hunden schnell zu Verletzungen am Bewegungsapparat. Natürlich sollten sich Hundehalter bereits im Vorhinein Gedanken darüber machen, was bei einer Wahl einer Hunderasse später alles auf sie zukommen könnte.

Verletzungen und Krankheiten frühzeitig erkennen

Nach dem ausgiebigen Herumtollen an der frischen Luft ist es vollkommen normal, dass das Fell des Hundes nach Zecken abgesucht wird. Zahlreiche Gefahren, die dem Hund drohen, lassen sich auf eine Art und Weise abwenden. Leider gibt es ebenso viele Dinge, die schleichend zu einer Erkrankung des Tieres führen. Nutzt sich ein Gelenk besonders schnell ab oder leidet der Hund bereits von Geburt an unter einer Fehlstellung, so kann das unerkannt zu Beschwerden im Alter führen.

Es lohnt sich also, bereits in frühen Jahren die Weichen für ein gesundes hohes Hundehalter zu stellen. Je nach Hunderasse und Art der Haltung entscheidet sich, wie oft der Tierarzt besucht werden muss. Die empfohlenen Termine sollten auf jeden Fall eingehalten werden, denn gerade im fortgeschrittenen Alter kommen nicht alle Hunde gleich gut mit scheinbar leichten Erkrankungen klar. Die Prophylaxe und das schnelle Erkennen möglicher Erkrankungen, sowie das zügige Handeln sind der Schlüssel zum würdigen Altern bei Hunden.

Fall Vigo: Schluss mit gesetzlich geduldeter Tierquälerei bei Rassehunden!

Die NEUE YOUR DOG ist da!